Wer den Bouldersport kennt und schon eine Zeit in den heimischen Boulderhallen umherstreift. Kommt an der kleinen Stadt süd-östlich von Paris einfach nicht vorbei. Das liegt daran, dass Fontainebleau die Geburtsstätte des Bouldersports ist. Bouldern in Fontainebleau ist ein unverwechselbares Erlebnis was jeder vollblut Boulderer erlebt haben muss !

 

Wie alles begann

Die Erstbeghungen von den damaligen „Bleausards“ gehen zurück bis an den Anfang des 20. Jahrhunderts. Jedoch wurde Bouldern in Fontainebelau erst ab den 80er Jahren offiziell dokumentiert. Einer der Klassiker schlecht hin in Bleau ist die weltweit erste „6a – La Marie Rose“ die 1946 von Rene´ Ferlet im Gebiet „Bas Cuvier“ erstbestiegen wurde. Die erste „7a – L´Abbatoir“ folgte dann Vierzehn Jahre später ebenfalls in „Bas Cuvier“ hier war es Michel Libert der sein können bewies. Ein weiterer Meilenstein für den Sport war die Erweiterung von den einzel Bouldern hin zum „Parcours“. Beim „Parcours“ kommt es darauf an vorgegebene Boulder in gewisser Reihenfolge zu besteigen. Dies kann auch Ideal als Möglichkeit für ein nettes Warm-up genutzt werden.

 

Das wichtigste was man Wissen muss

Die Beste Zeit um in Fontainebleau bouldern zu gehen ist zwischen Oktober und April. Um diese Zeit ist der Grip auf dem Sandstein mit am besten. Natürlich geht auch nichts über einen Besuch im Sommer, hier wird es dann vermutlich etwas schwieriger mit euren Projekten. Allerdings sind warme und helle Abende in der Gruppe nach einem harten Tag in den Felsen auch nicht zu verachten. Nun mal zu den Boulderproblemen: Hier gibts genug für zwei Leben. Insgesamt weit mehr als 20.000 um Fontainebleau und fast täglich kommen neue hinzu. Die Felsstruktur ist sehr vielseitig von Löchern,Rissen hin zu Leisten und Slopern findet jeder etwas für seinen persönlichen Boulder-Style. Eine gute Tritttechnik steht beim Bouldern in Fontainebleau ganz ganz hoch im Kurs. Da es sehr viele Platten gibt die ein sehr präzises antreten erforderlich machen.

 

 

Die Top 3 Gebiete

1. Bas Cuvier macht meiner Meinung nach hier das Rennen. Einige Boulder sind zwar Aufgrund der Beliebtheit über die Jahre etwas speckig geworden, Das Gebiet hat dadurch allerdings keines Wegs an Reiz verloren.

+ Viele Tolle Klassiker

+ Sehr gute Dropzone (eben und sandig)

+ Nur 1 Minute Fußweg vom Parkplatz

 

2. Den zweiten Platz belegt L´Elephant es ist eines der südlichsten Gebiet aber definitiv einen Besuch wert.

+ Mega hohe Highballs

+ Vielseitige Boulder (überwiegend löchrig)

+ Liegt in einem traumhaften Kieferwald (tolle Möglichkeitn zum wandern)

 

3. Auf Platz Drei kommt Franchard Cuisiniere wunderschön gelegenes Gebiet der Weg dort hin ist etwas weiter, doch er lohnt sich !

+ Sehr schöne Plattenkletterei (was für Technikfanatiker)

+ Herliche Kulisse an Sonnentagen

 

Selbstverständlich gibt es unter den insgesamt 45 Gebieten viele weitere bei denen sich ein Besuch aufjedenfall lohnt. Wenn ihr einen besseren Eindruck bekommen möchtet checkt mal die Internetseite http://www.bleau.info

 

Ein Herz für Umwelt

Wälder sind sehr empfindliche Ökosysteme, welche durch menschlichen Einfluss Schaden nehmen können. Daher ist umso Wichtiger immer darauf zu achten, dass ihr euch dementsprechend verhaltet. Damit sich auch noch die nächste Generation an den wunderschönen Bouldern rundum Fontainebleau erfreuen kann.

– Immer schön euren Müll mitnehmen

– Seit nicht all zu Laut (die Waldbewohner werden es euch danken)

– Sparsam mit Chalk umgehen (der Fels wird dadurch speckig)

– Entfernt Chalkspuren oder Tickmarks am Fels

Es sind oftmals nur kleinigkeiten die großes bewirken können. Immer im Einklang mit Mutternatur ist die Devise.

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